„Von innen sieht das Hamsterrad
wie eine Karriereleiter aus.“
Sagte der Hamster und sprang raus.
Das ist sehr klug von ihm,
hat er doch erkannt,
der Antrieb nur durch ihn stattfand.
Sein Ausstieg war dann gar nicht schwer,
denn als er langsamer zu werden begann,
hielt das Rad durch Reibung von ganz
alleine an.
Lässt sich das auf uns Menschen übertragen?
Nicht ohne
weiteres, denn leider
dreht unser Hamsterrad jemand weiter.
Die Gierigen verbinden sich mit den Mächtigen
und deren
Bereitschaft zur Gewalt
zwingt uns für sie zu arbeiten, ob
jung, ob alt.
Das Hamsterrad heißt bei uns Wirtschaft
und seine Sprossen
sind die Erhöhungen der Preise
durch die umverteilt wird auf
mathematische Weise.
Die Menge Geldes ist immer endlich,
die Preise jedoch, sie
können steigen,
für die Gierigen einen wachsenden Teil
abzweigen.
Immer mehr Geld sammelt sich bei ihnen an.
Aus den Gierigen
werden die Reichen,
die Mächtigen, sie müssen weichen.
Denn die Illusion, sie lautet nun:
Geld ist Besitz, über den
man frei verfügen kann –
daran etwas zu ändern, kommt
schlecht an.
Mit Zwang, Angst und Gewalt pflegen
die Mächtigen zu
regieren
und wollten mit dem Geld vielleicht was Besseres
kreieren.
Vielleicht auch nicht, wer weiß das schon?
Jedenfalls ist
durch das Geld
neben der Gier nun auch der Wachstumszwang in
dieser Welt!
Macht, Gier und Wachstumszwang –
statt in Freiheit zu
leben, die uns naturgegeben ist,
dienen wir nun drei Herrschern,
sind in ihrer Pflicht.
Diese unheilige Dreieinigkeit ist es,
die unser Hamsterrad
antreibt.
Es sind alle, die ihr nach Geld schreit.
Die Monetarisierung ist so weit fortgeschritten –
nicht nur
in unserer Kultur –
wie kommen wir aus der Nummer heraus nur?
Dass es am Gelde liegt, sehen nur wenige.
Die Mehrheit macht
mit dem Gelde weiter,
obwohl die Situation ist nicht heiter.
Immer mehr Geld
in immer weniger Händen –
worin soll
das enden?
Wenn wir das Spiel nicht bald verlassen
läuft es auf die
letzten zwei hinaus
und mit dem Sieg des einen ist es dann
endlich aus?